HiWis unterstützen

Petition: HiWis müssen unterstützt werden!

Die Rechte von HiWis müssen durchgesetzt werden.

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HiWis unterstützen
HiWis müssen unterstützt werden!

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[column size=“two-third“ last=“true“]Weil es in den letzten Semestern immer wieder zu verspäteten Gehaltszahlungen gekommen ist, Informationen an die Hilfskräfte nicht weitergegeben werden und uns unsere gesetzlichen Rechte verwehrt werden, fordern wir – Studierende und Hilfskräfte der Universität – die Universität dazu auf, mit dem AStA über einen Tarifvertrag zu verhandeln.
Die Universität kann nicht weiterhin unsere Rechte verletzen und uns wie Mitarbeiter zweiter Klasse behandeln! Deswegen fordern wir von der Universität:
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Gehälter:

Gehälter müssen grundsätzlich pünktlich gezahlt werden! Um dies zu gewährleisten muss dauerhaft eine weitere Person in der Personalabteilung eingestellt werden. Wenn die Universität Gehälter verspätet auszahlt muss sie Verzugszinsen dafür zahlen – so wie es im Bürgerlichen Gesetzbuch auch vorgeschrieben ist!
Genauso kann es nicht sein, dass Studierende mit Abschluss in einem Arbeitsverhältnis für Studierende ohne Abschluss stehen. Solche Vertragsabschlüsse müssen verboten sein! Niemand darf unterhalb seiner Qualifikation bezahlt werden!

Vertragslaufzeit:

Zur weiteren Entlastung der Personalabteilung müssen Verträge eine Mindestlaufzeit von vier Monaten haben! Es sollen nur noch in gesonderten Ausnahmefällen wie z. B. Einführungswochen, Info-Desks oder der Abgeltung von Überstunden kürzere Verträge erlaubt werden!

Urlaub:

Der gesetzliche Urlaub muss uniweit durchgesetzt werden! Die leichteste Lösung wäre hier eine offizielle Berechnung des Urlaubsanspruchs der im Arbeitsvertrag festgehalten wird.
Bei Mehrfachverträgen sind von der Personalabteilung die Ansprüche gesondert an die Hilfskräfte auszugeben, da sich hier auch ein höherer Anspruch ergibt!

Arbeitsumfang:

Verträge sollen in Zukunft mindestens zwanzig Arbeitsstunden enthalten. Auch hier darf es nur in den bereits genannten Sonderfällen zu kürzeren Vertragsabschlüssen kommen!

Kündigungsschutz:

Laut Gesetz gilt auch für Hilfskräfte der Kündigungsschutz. Wir wollen, dass dieser auch vertraglich festgesetzt wird. Die derzeitige Klausel, dass Verträge keiner schriftlichen Kündigung bedürfen ist unserer Meinung nach nicht hinzunehmen! Kündigungen bedürfen immer der Schriftform!
Nicht die Hilfskräfte sollten sich darum sorgen, ob ihr Vertrag verlängert wird oder ausläuft, sondern die Universität sollte sich um einen optimalen Mitteleinsatz kümmern. Die Pflicht zum Haushalten liegt bei der Uni, nicht bei den Studierenden!

Ausschreibungspflicht:

Neu zu besetzende Stellen für Hilfskräfte sollen grundsätzlich ausgeschrieben werden. So sollen alle Studierenden eine gerechte Chance auf eine Stelle als Hilfskraft erhalten!
Ausgenommen sollen lediglich die Stellen sein, bei denen ein bestehendes Arbeitsverhältnis verlängert wird.

Überstunden:

Bei vielen kommt es regelmäßig zu Überstunden. Manche HiWi´s überschreiten dabei häufig die 82 Stunden Grenze. Länger dürfen wir nach dem hessischen Hochschulgesetz nicht arbeiten, sonst verlieren wir unseren Studierendenstatus. Wir wollen, dass Überstunden jeglicher Art in Zukunft vergütet werden! Wenn Studierende mehr als 82 Stunden arbeiten, bleibt auch der rechtliche Anspruch auf die Vergütung bestehen. Daher verlangen wir, dass es ermöglicht wird, diese in den nächsten Monaten zu nehmen und ausgezahlt zu bekommen!

Info-Verteiler:

Da die Infos über die Probleme bisher nur zufällig aufgedeckt wurden, verlangen wir die Einrichtung eines Mailverteilers für HiWi´s zum besseren Informationsaustausch!

Frauenförderung:

Wir erwarten von der Universität, dass sie in Zukunft aktive Frauenförderung betreibt. Dies heißt für uns auch, dass geprüft wird, wie viele weibliche Hilfskräfte es je Fach gibt und ob diese mit dem prozentualen Anteil der Studentinnen übereinstimmt. Frauenförderung im Bereich der Hilfskräfte ist absolut wichtig um auch mehr Frauen für die Wissenschaft zu begeistern!

Kernforderungen

  • Gehälter pünktlich zahlen
  • Vertragslaufzeiten von mindestens vier Monaten
  • gesetzlichen Urlaubsanspruch einhalten
  • Überstunden bezahlen
  • Frauenförderung etablieren

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