Bunte Koalition stellt den neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Uni Kassel

Kassel – In der Sitzung des Kasseler Studierendenparlaments am 22. Juli 2016 wurde ein neuer AStA gewählt. Dieser setzt sich zukünftig aus Vertreter*innen der Juso-Hochschulgruppe Kassel und Witzenhausen, der Unabhängigen Linken Liste (LiLi), der Unabhängigen Liste Witzenhausen und der Liste „Die LISTE“ der Partei „Die PARTEI“ zusammen.

Der AStA ist die gesetzlich verfasste Vertretung aller 24.385 Studierender der Universität Kassel und hat u.a. die Aufgabe, die Studierenden in hochschulpolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten zu vertreten, politische Bildung zu fördern und auch die kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen. Dafür verfügt er über einen beitragsfinanzierten Haushalt in niedriger siebenstelliger Höhe.
Zur Wahl erklärt Chris Bauer (Jusos), der neu gewählte AStA-Vorsitzende: „Wir freuen uns, in der neuen Koalition wieder Vertretungsarbeit im Sinne der Studierenden der Uni Kassel leisten zu können. Insbesondere stehen wir klar gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und weitere Formen gruppenbezogener Diskriminierung an der Universität und werden mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen dagegen eintreten. Wichtige prüfungsrechtliche Errungenschaften wollen wir erhalten, auf einen Ausbau von Lernräume an der Uni drängen und die Rechte studentischer Hilfskräfte stärken. Auch den Ausbau des sehr beliebten Kulturtickets wollen wir vorantreiben und baldmöglichst mit neuen, spannenden Kooperationspartner*innen in Kontakt treten.“
Mark Bienkowski von der LiLi, der sich künftig um Mobilität und studentische Infrastruktur kümmern wird und den zweiten Vorsitz innehat, ergänzt: „Vor allem die Erweiterung der studentischen Mobilität wird für uns in der kommenden Legislaturperiode ein Hauptanliegen sein. Konkret wollen wir die Studierenden über eine Erweiterung des Semestertickets auf ganz Hessen abstimmen lassen und das Votum anschließend auch umsetzen. Auch die Netzreform der KVG werden wir kritisch begleiten und wo auch immer möglich Einfluss nehmen, um ein attraktives Angebot für die Studierenden sicherzustellen. Die soziale Verträglichkeit des Semesterbeitrages steht dabei immer an erster Stelle!“
Auch die Öffentlichkeitsarbeit will der zukünftige AStA ausbauen und so sichtbarer werden. Jan Schuster von der Liste „Die LISTE“, der zu Beginn des Wintersemesters die Öffentlichkeitsarbeit des AStA übernehmen wird, dazu: „Mit der Wiederbelebung des Öffentlichkeitsreferates sollen die Studierenden erfahren, welch Vielfalt an Beratungsangeboten, Kulturveranstaltungen und Projekten ihnen Angeboten werden und was viele engagierte Kommiliton*innen im AStA und anderen Gremien für sie leisten. Auf unterschiedlichsten Wegen werden wir die Studierenden dorthin bringen, wo sie abgeholt werden wollen und wir freuen uns hierbei auf die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam, das wir für unsere Koalition auserwählt haben“
Anne Bertram von der Unabhängigen Liste Witzenhausen erklärt abschließend: „Gerade für Studierende aus Witzenhausen, die nicht von allen Angeboten der verfassten Studierendenschaft profitieren können, konnten wir erreichen, dass im neuen AStA eine Stelle geschaffen wird, die sich explizit mit den Belangen der Witzenhäusener*innen beschäftigt und vermehrt auch Angebote an den Standort Witzenhausen holen wird. Das freut uns sehr.“
Der AStA war die letzten beiden Legislaturen rot-grün besetzt. Durch die neue, buntere Besetzung erhoffen sich die beteiligten Gruppen frischen Wind und neue Konzepte in der Studierendenvertretung.
Juso Hochschulgruppe Kassel und Witzenhausen

Unabhängige
Linke Liste

Unabhängige
Liste Witzenhausen

Die Liste
„Die LISTE“ der Partei „Die PARTEI“ an der UKV (ausgeschrieben)

Jusos wieder stärkste Kraft im Sudierendenparlament

Liebe Menschen,

Wir sind als stärkste Gruppe aus der Wahl hervorgegangen und möchten uns auf diesem Wege bei Euch allen für Eure Stimme und das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir betrachten das Ergebnis trotz gewisser Einbußen als Bestätigung unserer Arbeit im AStA und sehen es auch als Auftrag, erneut federführend einen AStA zu bilden. Darum haben wir beschlossen, uns zeitnah mit anderen Gruppen zu Sondierungsgesprächen zu treffen und freuen uns schon auf die anstehenden Aufgaben und die Möglichkeit, unsere Inhalte erneut im AStA und im Senat umzusetzen!

Eure Juso Hochschulgruppe Kassel & Witzenhausen
HSG

Juso Hochschulgruppe gewinnt Wahl

Die Juso Hochschulgruppe wird mit 8 von 25 Sitzen im neuen Studierendenparlament erneut die deutlich stärkste Kraft an der Universität Kassel.
„Wir bedanken uns bei allen Studierenden, die uns gewählt haben, für die Unterstützung, welche wir gleichzeitig als Auftrag sehen. Die geringe Wahlbeteiligung bereitet uns allerdings weiterhin große Sorgen“, so Lisa Coburger, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe. Stefan Sander, ebenfalls Sprecher der Hochschulgruppe ergänzt: „Wir wollen unsere erfolgreiche Arbeit im Studierendenparlament, im Senat und auch im AStA fortsetzen. Zur Vorbereitung von Koalitionsgesprächen wollen wir uns mit allen interessierten Listen austauschen.“Weiterlesen Juso Hochschulgruppe gewinnt Wahl

reiche_Eltern_fuer_alle2

CDU merkelt rum – Sollen Studiengebühren wieder eingeführt werden?

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Juso-Hochschulgruppe warnt vor Wahl der Hessen-CDU

Kassel – Der Wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, teilte auf einer hochschulpolitischen Podiumsdiskussion in Gießen mit, dass er langfristig keine Alternative zu Studiengebühren sieht.

Studiengebühren waren und sind in Hessen äußerst umstritten. Der hessische Landtag führte mit den Stimmen der CDU-Fraktion im Oktober 2006 Studiengebühren in Hessen ein. Die Studierendenschaft lehnte diese entschieden ab und es kam zu den heftigsten Studierendenproteste seit über 15 Jahren. Nach der Landtagswahl wurden im April 2008 die Studiengebühren mit den Stimmen von SPD, Grüne und Linken wieder abgeschafft.

Zwar lehnt mittlerweile auch die Hessen-CDU in ihrem Wahlprogramm Studiengebühren ab, doch angesichts der Äußerungen des wissenschaftspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion besteht für die Juso-Hochschulgruppe erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der CDU.

Die Sprecher der Juso-Hochschulgruppe Kassel & Witzenhausen kritisieren die CDU-Hessen und warnen vor der erneuten Einführung von Studiengebühren. „Wieso lehnt die CDU Studiengebühren angeblich ab, sieht aber langfristig keine Alternative?“ fragt Daniel Köhler. Stefan Sander ergänzt: „Die Juso-Hochschulgruppe rät den Studierenden sich auf keine Experimente einzulassen. Wer soziale Hochschulen in Hessen will muss sich bei der Landtagswahl am 22. September gegen unsoziale Studiengebühren aussprechen.“

Oliver Schmollinski

Senat beschließt vierten Versuch und schafft Maluspunkte ab!

Juso-Hochschulgruppe erreicht Verbesserung der Studiensituation

Kassel, 18.07.2013 – Am Mittwoch, den 17. Juli, wurde in der Senatssitzung der Universität Kassel die Einführung eines vierten Prüfungsversuchs und ein Verbot von Minuspunkten in Multiple-Choice-Klausuren beschlossen. Beide Anträge gehen auf den Vertreter der Juso-Hochschulgruppe im Senat, Sebastian Geiger, zurück.

Im Wahlkampf zur Hochschulwahl im Januar setzte sich die Juso-Hochschulgruppe das Ziel einen vierten Prüfungsversuch einzuführen, wie er an anderen Universitäten bereits existiert. Seit Beginn der Legislaturperiode sind die Jusos mit einem von drei studentischen Sitzen im Senat der Universität Kassel vertreten. Zur Beratung der Allgemeinen Prüfungsbestimmungen, welche die Prüfungsversuche regelt, hatte Geiger im Namen der Juso-Hochschulgruppe eine Reihe von Änderungsanträgen gestellt. Diese sollten zu einer erheblichen Verbesserung des Studiums an der Universität führen. „Wir haben eine grundlegende Reform der Allgemeinen Bestimmungen angestrebt, doch sind leider in einigen Punkten aus teilweise völlig unverständlichen Gründen an der professoralen Mehrheit im Senat gescheitert. Dennoch freuen wir uns über die an einigen Stellen erreichten Verbesserungen für die Studierenden“, äußerte Geiger.

Mit den beschlossenen Änderungen der Allgemeinen Prüfungsbestimmungen wird ein einmaliger vierter Prüfungsversuch im Rahmen des Studiums eingeführt. Dieser muss auf Antrag durch den jeweiligen Studierenden beim Prüfungsausschuss gewährt werden. Der Prüfungsversuch findet im Rahmen einer mündlichen Ergänzungsprüfung statt. Auch die Abschaffung der Minuspunkte kam maßgeblich unter Mitwirkung der Jusos zustande. „Es gibt seit Jahren eine geltende Rechtsprechung in Deutschland. Jedoch haben sich viele Dozentinnen und Dozenten sich nicht daran gehalten. Wir haben daher mit Nachdruck gefordert, dass diese Rechtsprechung auch in die Allgemeinen Prüfungsbestimmungen einfließt.“ Das Verbot gilt für alle Klausuren in denen das Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple-Choice-Klausuren) genutzt wird.

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Jusos, KUS, Piraten & Kunst bilden neuen AStA

In seiner Sitzung vom 06. Februar 2013 hat das Studierendenparlament der Universität Kassel einen neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) gewählt. Im Vorfeld hatten sich die Juso-Hochschulgruppe (11 Sitze), Kassels Unabhängige Studierende (4 Sitze), die Liste AAAA_Kunst (1 Sitz) und die Piraten Hochschulgruppe (1 Sitz) auf eine Koalition geeinigt. Die neue AStA-Koalition verfügt damit über 17 von 31 Sitzen im Studierendenparlament.Weiterlesen Jusos, KUS, Piraten & Kunst bilden neuen AStA

2013-01-25 Hochschulwahl 2013

Jusos stärkste Kraft im Senat und Studierendenparlament

„Wir sind die klaren Gewinner der Wahl! Sowohl im Senat als auch im Studierendenparlament konnten wir die meisten Stimmen auf uns vereinen und sind somit wieder die stärkste politische Kraft in der Studierendenschaft“, freut sich Sebastian Geiger, Sprecher der Juso-Fraktion im Studierendenparlament und neugewähltes Mitglied des Senats.Weiterlesen Jusos stärkste Kraft im Senat und Studierendenparlament

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AStA wirtschaftet Studierendenschaft herunter!

In seiner Sitzung am 19.12.2012 hat das Studierendenparlament der Universität Kassel mit der Mehrheit der AStA-Koalition den 2. Nachtragshaushalt für 2012 und den Haushalt für 2013 beschlossen. Hierzu erklärt die Juso-Hochschulgruppe:Weiterlesen AStA wirtschaftet Studierendenschaft herunter!