Wiedereinführung der Studiengebühren verhindern!

In Freiburg haben Studierende nach einer Vollversammlung das Audimax besetzt. Grund ist die geplante Wiedereinführung von Studiengebühren (betroffen sind zunächst Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland). Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen und hoffen, dass mit solchen und ähnlichen Aktionen die Landesregierung in Baden-Würtemberg zur Vernunft gebracht wird! Studiengebühren fördern Selektion und manifestieren soziale Ungleichheit. Nicht umsonst sind sie in ganz Deutschland, teilweise auch durch Volksbegehren abgeschafft worden. Eine gerechte, sozial durchlässige Bildungslandschaft geht nur ohne Studiengebühren!

Pressebericht: Badische Zeitung

Stellungnahme BAS (Bundesverband ausländischer Studierender)

VG-Wort: Vertragsänderung vorerst vertagt!

Einige von Euch haben bestimmt bereits von den aktuellen Vertragsverhandlungen zwischen den Universitäten und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG-Wort) gehört.

Der neuverhandelte Vertrag ist so gestaltet, dass es ab dem 01.01.2017 für die UrheberInnen digitaler Literatur keine Vergütungspauschale mehr geben soll, sondern individuell nach Anzahl der veröffentlichten Seiten und der jeweiligen KursteilnehmerInnen vergütet wird. Aus Gründen wie dem hohen Verwaltungsaufwand haben sich die Universitäten dagegen entschieden dem Rahmenvertrag beizutreten. Dies hat zur Folge, dass ab dem 01.01.2017 keine Online-Seminarunterlagen mehr zur Verfügung gestellt werden dürfen. Die Folgen für uns Studierende, die wissenschaftliche Literatur heute größtenteils online abrufen sind katastrophal.

Am vergangenen Freitag (09.12.2016) gab es vorerst eine Entwarnung. Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und VG-Wort haben eine Arbeitsgruppe zur Handhabung des Urheberrechts an Hochschulen gegründet und wollen bis Ende des Jahres einen einvernehmlichen Lösungsvorschlag finden.

Weiterhin wurde in einer gemeinsamen Pressemittelung der VG-Wort, der HRK und der KMK vom 09.12.2016 davon gesprochen, dass bis zum 30. September 2017 unter Berücksichtigung der BGH Entscheidung vom 20. März 2013 eine praktikable Lösung an den deutschen Hochschulen implementiert werden soll und eine bruchlose weitere Nutzung der digitalen Semesterapparate an den deutschen Hochschulen, über die Jahreswende hinaus, gewährleisten wird.

Nach dieser Aussage wird es im kommenden Sommersemester vorerst keine Änderungen für Euch geben, was die Bereitstellung von Online-Seminarunterlagen, wie beispielsweise Texte über die moodle-Plattform, angeht.

Wir werden den weiteren Prozess kritisch begleiten und fordern einen barrierefreien Zugang zu Online-Literatur während des Studiums und eine konsequente Reform des Urheberrechts!

 

Pressemitteilung VG-Wort

BGH Entscheidung vom 20. März 2013

Mietrechtsberatung – Wir für Euch im AStA

Fragen zum Mietvertrag? Darf die/der VermieterIn das? Was gibt es mietrechtlich in einer WG zu beachten?

Wir haben eine für Studierende kostenlose Mietrechtsberatung eingerichtet. Die Beratung findet ab Januar zweiwöchentlich in den Räumlichkeiten des AStA statt. Die genauen Beratungstermine erfahrt ihr in Kürze auf der Facebook-Seite und Homepage des AStA.

Was stört dich an der Uni und/ oder am Studieren? Du willst dich auch für Studierende einsetzen und die Studienbedingungen verbessern? Komm zu unserem Hochschulgruppentreffen und engagier dich mit uns für eine sozialgerechte Hochschule! Im Semester finden unsere Treffen jeden Montag um 19 Uhr am Gießhaus (Campus HoPla) statt.

mietrechtsberatung

Studentische Hilfskräfte aufgepasst – Änderung der Jahressonderzahlung ab Januar 2017

Die bisherige Regelung:

Die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) für studentische und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Universität Kassel ist eine jährliche Einmalzahlung in Höhe von 60%. Bemessungsgrundlage ist das durchschnittliche monatliche Entgelt der Monate Juli, August und September.
Vorraussetzung für die Auszahlung war bisher jedoch, dass du am 01.12. in einem Beschäftigungsverhältnis stehen musst.
Den genauen Wortlaut kannst du unter diesem Link auf Seite 24 nachlesen: http://www.uni-kassel.de/…/doku…/Hilfskraftinformationen.pdf

Die Regelung ab Januar 2017:

Am 11.11.2016 hat das Präsidium, auf drängen unserer Vertreter*innen in Senat und AStA, beschlossen diese Einmalzahlung auf eine monatliche Sonderzahlung in Höhe von 5% umzustellen. Nun profitieren auch all diejenigen studentischen Mitarbeiter*innen der Universität Kassel, die beispielsweise im Sommersemster an der Uni beschäftigt sind.

Können hierbei Probleme entstehen?

Was kommt auf dich zu wenn diese Änderung in Kraft tritt? Wirkt sich die monatliche Sonderzahlung auf deinen Beschäftigungsstatus aus? Verdienst du zu viel? Diese und weitere Fragen kannst du in der von uns eingeführten kostenlosen Steuerberatung im AStA besprechen. Unter diesem Link findest du sowohl die Mailadresse des Steuerberaters Timo Weltz sowie seine Sprechzeiten: http://asta.studierende-kassel.de/steuerberatung

jahressonderzahlungen

Politische Bildung mal anders – Wir für Euch im AStA

Am 24.11.2016 startet die Veranstaltungsreihe „More Than Games 3“, die unsere Menschen im AStA organisiert haben. Die Reihe ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Veranstaltungsreihen „More Than Games“ und „More Than Games 2“, aus den vergangenen Semestern. Dabei geht es, wie auch in den ersten zwei Reihen um politische und gesellschaftskulturelle Inhalte aktueller Videospiele.

Der erste Vortrag der Reihe beschäftigte sich mit dem Thema „Games-Journalismus: Kaum zu fassen – Warum sich Spiele der Kritik entziehen“. Die nächste Veranstaltung findet bereits am Donnerstag 01.12.2016 zum Thema „Digital dirty talk – Sexualität in Video- und Computerspielen“ statt.

Das komplette Programm findet Ihr hier, auf der AStA-Homepage und Facebook-Seite:

 

24. November 2016 – 18 Uhr – Hörsaal IV, Arnold-Bode-Straße 12

Games-Journalismus: Kaum zu fassen – Warum sich Spiele der Kritik entziehen

„Solange in Deutschland eines der absehbar wichtigsten Lehrmittel der Zukunft nicht ernst genommen wird, solange eine ungute Melange aus Rückwärtsdenkern, Intellekt-Idiosynchratikern und schlicht Faulpelzen den kulturkritischen Diskurs in Richtung Computerspiel verschlossen halten, wird sich das Land diese neue Kulturform auch nicht zunutze machen können.“ – Wolfgang Walk, deutscher Spieleentwickler, im August 2016

Das Medium Spiel ist inzwischen 40 Jahre alt und die Kritik bekommt es immer noch nicht zu fassen. Die Fachpresse ringt mit sich selbst, die Wissenschaft ringt um Zugang und der Feuilleton ringt mit der Realität. Warum sich Spiele schon a priori der klassischen Analyse- und Kritikmethodik entziehen, warum sich die Presse damit so schwer tut, und warum Ayn Rand bei der ganzen Sache auch noch ein Wörtchen mitzureden hat das (und noch ein bisschen mehr) soll in diesem Vortrag beleuchtet werden.

Referent: Jochen Gebauer arbeitet seit 1999 als Journalist, war Chefredakteur des Fachmagazins GameStar und hat 2015 einen der erfolgreichsten deutschen Podcasts ins Leben gerufen.

 

Dezember 2016 – 18 Uhr – Hörsaal IV, Arnold-Bode-Straße 12

Digital dirty talk- Sexualität in Video- und Computerspielen

„Sex sells“, so heißt es gerade im Zusammenhang mit Video- und Computerspielen immer wieder. Aber ist es wirklich Sex, der da verkauft wird? In diesem Vortrag bietet Nina Kiel einen Überblick über die Geschichte der virtuellen Sexualität und erklärt, inwieweit diese in Spielen einerseits ständig präsent und andererseits mit mangelnder Akzeptanz gestraft ist. Warum zeigt ein Titel wie „God of War“ Gewaltakte ebenso unverblümt wie nackte Brüste, aber keinen Sex? Kann das wortwörtliche Knöpfchendrücken überhaupt jemals befriedigend sein? Und was hält Hillary Clinton eigentlich von „GTA“?

Referentin: Nina Kiel arbeitet als freischaffende Illustratorin und Spielejournalistin in Düsseldorf. Seit mittlerweile zwei Jahren betreibt sie die Reihe „Random Encounters“ auf Superlevel.de, in deren Rahmen sie im Zweiwochentakt Dating- und Sexspiele rezensiert. Weitere Informationen: www.ninakiel.de / https://superlevel.de/random-encounters/

 

26. Januar 2016 – 18 Uhr – Hörsaal IV, Arnold-Bode-Straße 12

News Games: Wie man mit VIdeospielen Nachrichten vermitteln und erlebbar machen kann

Newsgames sind eine neue Form von Videospiel deren Ziel es ist, mithilfe von prozeduraler Rhetorik Nachrichten erlebbar zu machen. Das Verwenden von Spielmechaniken, um soziale oder politische Themen als komplexe Systeme nachvollziehbar zu machen, ist ein herausragendes Merkmal des Genres, das mit Spielen wie „Papers, Please“ oder „September 12th“ rege Diskussionen auslöste. Der Vortrag geht auf die Entstehung, Merkmale sowie Best Practice Beispiele von Newsgames ein und gibt einen kurzen Einblick darin, wie man mit einfachen Mitteln ein solches Spiel entwickeln kann.“

Referent: Eric Jannot ist Spielewissenschaftler und Game Designer. Seit 2012 ist er Geschäftsführer beim Serious-Games-Entwickler waza!. Sein Fokus liegt auf die Entwicklung von Newsgames und politischen Spielen.“

Kulturticket erweitert! Wir für Euch im AStA

Bereits in der letzten Legislatur hat unsere VertreterIn im AStA-Referat für Hochschulpolitik die Verhandlungen mit dem Kulturamt der Stadt Kassel, das für das Stadtmuseum, das Naturkundemuseum im Ottoneum und die Musikakademie zuständig ist aufgenommen. Ihr Nachfolger im AStA-Referat für Hochschulpolitik, ebenfalls Mitglied der Juso-Hochschulgruppe, konnte aufgrund der guten Vorarbeit die Verhandlungen schnell abschließen. Daher können wir euch mitteilen, dass ab dem 01. März 2017 die besagten Kultureinrichtungen Teil des Kulturtickets sind.

Für das Stadtmuseum, das Naturkundemuseum im Ottoneum und die

Musikakademie gilt:

Das Kulturticket berechtigt pro Inhaber zu beliebig vielen Eintritten in die städtischen Museen.

Ausgenommen sind:

Führungen,

Sonderveranstaltungen,

Gastspiele,

Audioguides

nicht öffentliche Veranstaltungen der Musikakademie

Weiterhin gilt für die Musikakademie eine Kontingentsbegrenzung von 15 Karten je Veranstaltung.

Was stört dich an der Uni und/ oder am Studieren? Du willst dich auch für Studierende engagieren und mit uns zusammen die Studienbedingungen verbessern? – Melde dich!

Office für Alle! – Wir für Euch im AStA

Wie komme ich an die kostenlose Office-Lizenz? Wir erklären es!

Durch einen Antrag in der Zentralen Kommission zur Qualitätssicherung für Studium und Lehre konnten wir eine campusweite Microsoft Office-Lizenz für euch erwirken. Hiermit können alle Studierenden der Universität Kassel kostenlos Word, Power Point und andere Office-Produkte nutzen. Da viele noch nicht wissen, wie genau man an die Office Lizenz kommt, haben wir hier einen Leitfaden zusammengestellt, der die kostenlose Installation Schritt für Schritt anhand von Sceeshots erklärt.

Selbstverständlich ist Microsoft-Office nicht das Maß aller Dinge, doch da die meisten Universitäten, Institute, Firmen usw. damit arbeiten, ist die für Studierende kostenlose Office-Lizenz die beste Gelegenheit sich mit den Funktionen vertraut zu machen. Für Studierende, die mit Microsoft-Office nicht zurechtkommen oder nicht arbeiten wollen, gibt es kostenlose Open-Source Alternativen, die ihr ebenfalls in diesem Leitfaden findet.

Was stört dich an der Uni? Du willst dich auch für Studierende engagieren und mit uns zusammen die Studienbedingungen verbessern? – Melde dich!

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Das Kulturticket – Wir für Euch im AStA

Freier Eintritt in eine Reihe von Museen, Ausstellungen, Theater, und vieles mehr. Das bekommt Ihr mit dem Kulturticket, das alle eingeschrieben Studierenden nutzen können!

Derzeit besteht das Kulturticket aus vierzehn Verträge mit Einrichtungen, die uns kostenlosen Eintritt bei ihren Veranstaltungen gestatten. Allerdings gilt es hier folgendes zu beachten: Die Eintrittskarten müssen generell an den Kassel der Einrichtungen abgeholt werden. Eine Bestellung über das Internet oder Vorbestellungen ist nicht möglich. Zudem gibt es eine Besonderheit in den Verträgen. Auf Wunsch einiger Vertragspartner wurden Kapazitätsbegrenzungen für Veranstaltungen eingeführt. Das heißt, dass die Einrichtung ab einer gewissen Anzahl erst mal keine weiteren Karten ausgeben muss und erst am Tag der Veranstaltung Restkarten verteilt. Um eine Karte zu erhalten, müsst Ihr euer Kulturticket und euren Personalausweis vorlegen!

Das Kulturticket funktioniert als Solidamodell. Dies bedeutet, dass alle Studierenden über ihren Semesterbeitrag einen Preis von 3,04 Euro zahlen und dafür jede*r die Möglichkeit hat, das Ticket zu nutzen oder auch nicht. Es wurde 2013 von unserem Vorsitzenden und Referenten für Hochschulpolitik eingeführt und seitdem erweitert und ausgebaut. In der letzten Legislatur konnte beispielsweise das Theater in der Wolfsschlucht und das Studio LEV dazugewonnen werden. Auch unser aktueller Referent für Hochschulpolitik arbeitet derzeit an einer Erweiterung.

Was Ihr mit dem Kulturticket alles machen könnt und wie es genau funktioniert findet ihr in dieser nagelneuen Broschüre, die sich auch in den Ersti-Tüten befinden wird:

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