Mehr Lernraum im LErnOrt (LEO)

Die Klausurenphase steht vor der Tür und da ist Raum zum Lernen knapp. Gerade jetzt, wo die Bibliothek noch immer im Umbau steckt, ist ein freies Plätzchen schwer zu finden. Im LEO stehen zwar einige Plätze zur Verfügung, doch die freien Flächen werden dort nicht unbedingt optimal genutzt. Wir haben uns immer wieder für studentische Beteiligung und Mitsprache bei der Gestaltung des LEOs ausgesprochen. Daher freuen wir uns euch mitteilen zu können, dass im Laufe der nächsten Wochen insgesamt 140 zusätzliche Arbeitsplätze im LEO geschaffen werden sollen. 70 im unteren und 70 im oberen Bereich. Damit wird dem Wunsch vieler Studierender nachgekommen, die dort regelmäßig Lernen und das Defizit der nicht optimalen Raumnutzen bemängeln.

Was stört dich an der Uni und/ oder am Studieren? Du willst dich auch für Studierende einsetzen und die Studienbedingungen verbessern? Komm zu unserem Hochschulgruppentreffen und engagier dich mit uns für eine sozialgerechte Hochschule! Im Semester finden unsere Treffen jeden Montag um 19 Uhr am Gießhaus (Campus HoPla) statt.

LEO

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Auch der AStA Kassel war Teil des Videoprojekts zum Thema „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“, das heute auf der „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ Facebook-Seite veröffentlicht wurde. Unsere Vertreter im Sozialreferat Lukas und Christian durften in diesem Video ein kurzes Statement abgeben. Schaut es euch am besten selbst an.

Vielen Dank für dieses tolle Projekt!

In Gedenken an die Opfer der Shoah

Am heutigen Tage jährt sich zum 72. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Anlässlich des internationalen Gedenktages wird weltweit den Opfern der Shoah gedacht.
Für uns bedeutet dies auch an die Verbrechen der Nationalsozialist*innen zu erinnern, die in nächster Nähe zum Hauptcampus der Uni Kassel stattgefunden haben.
In der Nacht vom 7. auf den 8. November 1938 fanden in Kassel Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung statt, bei denen auch die Große Synagoge zerstört wurde, die sich am Holländischen Platz befand.
Auf dem Gelände der Universität entstand 1837 ein Werk der Firma Henschel, in dem während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter*innen Rüstungsgüter produzieren mussten. Durch das Drängen einiger Studierender muss sich die Universität Kassel inzwischen mit der Geschichte ihres Standortes auseinandersetzen. Seit 2010 gibt es hier den „Weg der Erinnerung“ (http://wde.uni-kassel.de/). In den letzten Wochen wurden Stimmen laut, die eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ forderten. Dem halten wir entschieden entgegen: #WeRemember !
Der 27. Januar ist nicht nur ein Tag der Erinnerung. Er ist auch mahnendes Beispiel, worin ein menschenfeindliches gesellschaftliches Klima münden kann, wenn dem nicht entschlossen entgegengetreten wird.
Wir halten die Erinnerung an die Opfer der Shoah wach. Es gibt kein Vergeben, kein Vergessen.

Mietrechtsberatung – Wir für Euch im AStA

Unsere VertreterInnen im Referat für Soziales haben eine für Studierende kostenlose Mietrechtsberatung geschaffen. Der erste Beratungstermin fand am 19.01.2017 von 15 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten des AStA statt. Der nächste Termin steht auch schon fest und findet am Mittwoch den 01. Februar von 16:00-18:00 Uhr ebenfalls in den Räumlichkeiten des AStA statt.

Weitere Informationen und die aktuellen Beratungszeiten findet ihr hier:

Mietrecht

Wiedereinführung der Studiengebühren verhindern!

In Freiburg haben Studierende nach einer Vollversammlung das Audimax besetzt. Grund ist die geplante Wiedereinführung von Studiengebühren (betroffen sind zunächst Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland). Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen und hoffen, dass mit solchen und ähnlichen Aktionen die Landesregierung in Baden-Würtemberg zur Vernunft gebracht wird! Studiengebühren fördern Selektion und manifestieren soziale Ungleichheit. Nicht umsonst sind sie in ganz Deutschland, teilweise auch durch Volksbegehren abgeschafft worden. Eine gerechte, sozial durchlässige Bildungslandschaft geht nur ohne Studiengebühren!

Pressebericht: Badische Zeitung

Stellungnahme BAS (Bundesverband ausländischer Studierender)

VG-Wort: Vertragsänderung vorerst vertagt!

Einige von Euch haben bestimmt bereits von den aktuellen Vertragsverhandlungen zwischen den Universitäten und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG-Wort) gehört.

Der neuverhandelte Vertrag ist so gestaltet, dass es ab dem 01.01.2017 für die UrheberInnen digitaler Literatur keine Vergütungspauschale mehr geben soll, sondern individuell nach Anzahl der veröffentlichten Seiten und der jeweiligen KursteilnehmerInnen vergütet wird. Aus Gründen wie dem hohen Verwaltungsaufwand haben sich die Universitäten dagegen entschieden dem Rahmenvertrag beizutreten. Dies hat zur Folge, dass ab dem 01.01.2017 keine Online-Seminarunterlagen mehr zur Verfügung gestellt werden dürfen. Die Folgen für uns Studierende, die wissenschaftliche Literatur heute größtenteils online abrufen sind katastrophal.

Am vergangenen Freitag (09.12.2016) gab es vorerst eine Entwarnung. Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und VG-Wort haben eine Arbeitsgruppe zur Handhabung des Urheberrechts an Hochschulen gegründet und wollen bis Ende des Jahres einen einvernehmlichen Lösungsvorschlag finden.

Weiterhin wurde in einer gemeinsamen Pressemittelung der VG-Wort, der HRK und der KMK vom 09.12.2016 davon gesprochen, dass bis zum 30. September 2017 unter Berücksichtigung der BGH Entscheidung vom 20. März 2013 eine praktikable Lösung an den deutschen Hochschulen implementiert werden soll und eine bruchlose weitere Nutzung der digitalen Semesterapparate an den deutschen Hochschulen, über die Jahreswende hinaus, gewährleisten wird.

Nach dieser Aussage wird es im kommenden Sommersemester vorerst keine Änderungen für Euch geben, was die Bereitstellung von Online-Seminarunterlagen, wie beispielsweise Texte über die moodle-Plattform, angeht.

Wir werden den weiteren Prozess kritisch begleiten und fordern einen barrierefreien Zugang zu Online-Literatur während des Studiums und eine konsequente Reform des Urheberrechts!

 

Pressemitteilung VG-Wort

BGH Entscheidung vom 20. März 2013

Mietrechtsberatung – Wir für Euch im AStA

Fragen zum Mietvertrag? Darf die/der VermieterIn das? Was gibt es mietrechtlich in einer WG zu beachten?

Wir haben eine für Studierende kostenlose Mietrechtsberatung eingerichtet. Die Beratung findet ab Januar zweiwöchentlich in den Räumlichkeiten des AStA statt. Die genauen Beratungstermine erfahrt ihr in Kürze auf der Facebook-Seite und Homepage des AStA.

Was stört dich an der Uni und/ oder am Studieren? Du willst dich auch für Studierende einsetzen und die Studienbedingungen verbessern? Komm zu unserem Hochschulgruppentreffen und engagier dich mit uns für eine sozialgerechte Hochschule! Im Semester finden unsere Treffen jeden Montag um 19 Uhr am Gießhaus (Campus HoPla) statt.

mietrechtsberatung